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Der Verein / Historie

Die Gründung

Die erste Skihütte des SKN

29. Dezember 1910: Der Diplom-Ingenieur Hans Riefler, seit einem Jahr technischer Leiter der Firma Clemens Riefler, rief einen kleinen Kreis von Gleichgesinnten in den Gasthof "Zur Post"  zusammen. Seine beiden Schwestern Anna und Emilie, das Fräulein Gutbrod, der Werkmeister Gottlieb Lotter, der Mechaniker Adalbert Ott und der Schneidermeister Max Umfahrer. Der junge Ingenieur war dem Skilauf verfallen. Stellenbühl und Edelsberg, Zillhalde und Wankerberg waren schon Ende des 19.Jahrhunderts von Nesselwangern mit langen, oft allzu störrischen Ski erobert worden. Mit der Gründung des Skiklubs sollte "in herzlicher Kameradschaft" der touristische und sportliche Skilauf gefördert werden und in der Nesselwanger Jugend die Begeisterung für den "weißen Sport" geweckt werden.

Hans Riefler wurde Vorsitzender des neuen Klubs und blieb dies 27 Jahre. Kurz nach der Gründung hatte der Verein bereits 40 Mitglieder.

 

Die Anfänge - Skisport in Nesselwang

Klublauf 1912

Schon 1911 stand auf dem Stellenbühel, dem heutigen Stellenbichl, die Skihütte des Klubs, die Hans-Riefler-Hütte. Im Gründungswinter waren auch schon zwei Schneeschanzen gebaut worden. am Wankerberg, eine mit 70m Anlauflänge und 75 m Aufsprunghügel, daneben eine kleinere, für die Jugend. Hans Riefler förderte Zeit seines Lebens den Skiklub Nesselwang. Er starb am 21.7.1967.

CHRONIK

1910 

Auf Initiative des Unternehmers Hans Riefler, einem begeisterten Bergsteiger und Skiläufer, wird am 29.12.1910 von einem kleinen Kreis der Ski-Klub Nesselwang gegründet, als einer der ersten im Allgäu. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Schwestern Anna und Emilie Riefler, das Fräulein Gutbrod, der Mechaniker Adalbert Ott und der Schneidermeister Max Umfahrer. Ein Jahr später schon kann der Verein 71 Mitglieder zählen.

1911 

Zwei Schneeschanzen werden am Wankerberg gebaut, eine mit 70 m Anlauflänge bei einer Steigung von 28° und einem 75 m langen Aufsprunghügel bei 30° Neigung, sowie eine kleinere Schanze für die Jugend. 

Unverzüglich macht sich der Ski-Klub daran, das Skigebiet an Alpspitze und Edelsberg zu erschließen und errichtet am „Stellenbühel“, dem heutigen Stellenbichl, wo jetzt die Mittelstation der Alpspitzbahn steht, eine Unterkunftshütte, die Hans-Riefler-Hütte, deren Schlüssel gegen eine Hüttenbenutzungsgebühr beim Ski-Klub abgeholt werden konnte. 

Der Ski-Klub richtet seine ersten Allgäuer Meisterschaften im Abfahrts- und Sprunglauf aus. Der Abfahrtsverlauf misst vom Edelsberg 3 km und die Schanze am Wankerberg lässt Sprünge bis 20 m zu. 

1912 

Adalbert Ott nimmt als erster Nesselwanger bei der international besetzten Deutschen Meisterschaft teil. 

1913 

Am 28. Februar ist die Geburtsstunde des Nesselwanger Jugendskitags. Er findet bis heute einen festen Platz im jährlichen Veranstaltungskalender des SKN. 

Sechs Nesselwanger nehmen an den ASV Meisterschaften teil. Ergebnisse: ein zerbrochener Ski, eine gerissene Bindung, ein verstauchter Fuß. 

1914 

Ludwig Böck macht zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Als 12-jähriger sprang er am weitesten von allen Buben 8 Meter! 

1914-1918 

Der 1. Weltkrieg lässt die Vereinsaktivitäten still stehen. 60 Mitglieder müssen einrücken und acht von ihnen ihr Leben lassen. 

1919 

Beim Ski-Klub wird eine Jugendgruppe eingerichtet. Es beginnt die eigentliche Entfaltung. Alfons Tanner und Lehrer Baur geben an den schulfreien Nachmittagen Skiunterricht. 

1920 

Josef Satzger, Adalbert Ott, Alfons Tanner, Hans Riefler und Hans Ott repräsentieren den Ski-Klub bei der Allgäuer Meisterschaft. 

1921 

Hans Ott wird zum ersten herausragenden Vertreter des Vereins. Er wird Allgäuer Meister in der Nordischen Kombination. 

1922 

Hans Ott erringt erneut den Allgäuer Meistertitel. 

Die Allgäuer Meisterschaft im großen und kleinen Langlauf (Berglauf), großen und kleinen Sprunglauf, sowie großen und kleinen Hindernislauf werden durchgeführt. 

1923 

Die Ära der legendären und erfolgreichen Ski-Klub Staffeln wird eingeläutet. Die Mannschaft mit Josef Satzger, Adalbert und Hans Ott, Ludwig Böck und Hans Riefler ist die erste von drei großen Staffeln. Sie gewinnt in Oberstaufen die erste Skistaffelmeisterschaft der Sportgeschichte überhaupt. In der Kombination wird Hans Ott Allgäuer Meister, Meister von Tirol und Vorarlberger Meister.

1924 

Ludwig Böck wird bei den Deutschen Meisterschaften in Isny mit Bestzeit im Langlauf Dritter in der Nordischen Kombination. 

1925 

Hans Ott bringt den Vorarlberger Meistertitel im Langlauf nach Nesselwang. 

1926 

Zum Allgäuer Staffellauf melden 40 Staffeln und 5 Militärmannschaften. Als Sieger gehen mit absoluter Bestzeit die Nesselwanger Adalbert Ott, Xaver Martin, Josef Satzger, Ludwig Böck und Hans Ott hervor. Wieder gewinnt Hans Ott bei den Allgäuer Meisterschaften. 

1927 

Im Langlauf gewinnt Ludwig Böck den Allgäuer Meistertitel. Zusammen mit Hans Ott wird er zum Olympia-Trainingskurs eingeladen. 

Dipl. Ing. Hans Riefler gelingt es, einen 4-tägigen Lehrwartkurs des Deutschen Skiverbandes nach Nesselwang zu holen. Es sind 26 Lehrwarte aus allen Gauen Deutschlands, 10 Jugendlehrwarte, 25 Teilnehmer eines Musterski- kurses, sowie 35 Berufsskilehrer und Kursleiter gemeldet. Das Allgäu selbst entsendet insgesamt 24 Personen zum Kurs. 

Nach den ersten Schneeschanzen wurde in Rekordzeit von vier Monaten die Wank-Schanze in Gemeinschaftsleistung mit den Nesselwanger Bürgern erstellt. 

1928

Ludwig Böck nimmt an den Olympischen Winterspielen in St. Moritz teil. Als jeweils bester Nicht-Skandinavier erreicht er unter 35 Teilnehmern aus 14 Ländern in der Nordischen Kombination den 7., im Kombinationslanglauf den 5. und im Speziallanglauf den 13. Platz. Hans Riefler begleitet ihn in der Funktion als DSV-Sportwart und Mannschaftsführer. 

Mit einer Telegramm-Nachricht wird gemeldet, dass bei den internationalen Deutschen Meisterschaften am Feldberg „unser Ludwig wiederum bester mitteleuropäischer Skiläufer!“ hinter 4 Norwegern wird. 

Ludwig Böck siegt bei den zum ersten Mal ausgetragenen Allgäuer Dauerlaufmeisterschaften über 35 km. 

Die Wank-Schanze mit Sprungweiten über 40 m wird gebaut. Die Mitgliederzahl ist auf 242 angewachsen.

1929 

Hans Ott wird in der Dreierkombination „Hindernislauf-Sprunglauf-Langlauf“ Allgäuer Meister und der Staffelwanderpreis geht erneut nach Nesselwang. In der siegreichen Staffel laufen Hans Ott, Ludwig Böck, Josef Witzigmann, Jakob Schmölz und Wilhelm Bernhard. 

Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Allgäuer Skiverbandes finden in Nesselwang die Allgäuer Jubiläums-Ski-Meisterschaft und Bayerische Divisions-Meisterschaft im Skilauf mit 285 Teilnehmern statt. 

1930 

Ludwig Böck erkämpft sich in der Dreierkombination den Allgäuer Meistertitel. 

Bei der Allgäuer Staffelmeisterschaft in Nesselwang starten 46 Stafetten über eine Gesamtrunde von 40 km. 

Im Bärensaal werden zum „Jugend-Werbetag“ Filme vorgeführt. Mit dem Reinerlös werden Skier und Ausrüstungsgegenstände für die Nesselwanger Ski-Klub Jugend beschafft. 

1930/31 

Ludwig Böck erhält über den Deutschen Skiverband eine Einladung des amerikanischen Skiverbandes. Er nimmt an einer Springertournee in Nordamerika teil, platziert sich auf Rang 2 in der Nordischen Kombination hinter einem Norweger und siegt in einem Slalom. 

1931 

Hans Martin, Josef Witzigmann, Ludwig Böck, Franz Schneider und Alois Schneider siegen nach 1923, 1926 und 1929 erneut bei der Allgäuer Meisterschaft, nachdem die Nesselwanger Staffel 1924 und 1930 den 2. Platz errungen hat. 

Dipl. Ing. Hans Riefler wird 1. Vorsitzender des Allgäuer Skiverbandes. 

1932 

In der Nordischen Kombination bei den Allgäuer Meisterschaften steigt Ludwig Böck ganz oben auf’s Siegerpodest. 

1934 

Für Ludwig Böck folgt ein weiterer Allgäuer Meistertitel in der Nordischen Kombination und er wird Schwäbischer Meister. Ludwig Böck ist auch ein ausgezeichneter Alpinläufer, sowie die Talente Josef und Siegfried Doser. Der 2. Weltkrieg wird eine Steigerung im alpinen Bereich verhindern. 

Die Allgäuer Meisterschaft im Patrouillenlauf, Langlauf und Abfahrtslauf für Damen und Jungmannen findet in Nesselwang statt. In einem Zeitungsbericht ist zu lesen: „...verlangte Skibeherrschung, Berechnung und rasches Denken und Handeln.“ 

1935 

Alois Schneider und Josef Witzigmann sind in der Staffel des Bayerischen Skiverbandes nominiert und erlangen den Deutschen Meistertitel. 

1937 

Dipl. Ing. Hans Riefler übergibt nach 27 Jahren den Vorsitz im Ski-Klub Nesselwang (SKN) an Ludwig Böck. Die Vereine werden von den Nationalsozialisten „gleichgeschaltet“. Es gilt das „Führerprinzip“: statt eines Vorsitzenden wird ein „Vereinsführer“ ernannt. 

1940 

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 geht der Skisport noch weiter. Doch bald kommt er zum Erliegen. Allein 28 Skisportler von den damals noch 87 verbliebenen Vollmitgliedern des SKN werden zum Kriegsdienst eingezogen und viele kommen nicht mehr zurück. Die Vereinschronik nennt stellvertretend das alpine Talent Josef Doser, gefallen am ersten Tag des Krieges mit der Sowjetunion, am 22. Juni 1941. 

1945 

Nach Jahren des Verbots aller Skiveranstaltungen werden diese wieder „befohlen“. Bereits im Februar 1945 gewinnt Ludwig Böck das Springen der Allgäuer Kriegs-Skimeisterschaften. In den Siegerlisten tauchen erstmals Namen von Jugendlichen auf, die künftig den Nesselwanger Skisport repräsentieren sollten: Helmut Böck, Armin Tanner, Helmut Martin, Georg Keller, Hermann Vogel. 

Noch im April des selben Jahres verbietet die amerikanische Militärregierung jegliche Vereinsarbeit – der SKN hat zu bestehen aufgehört. 

1946 

Schnell erkennt die Besatzungsmacht, dass die Vereinsarbeit für das gesellschaftliche Leben auf dem Lande unverzichtbar ist. Schon am 30. Januar 1946 erfolgt die Neu-Gründung des ruhmreichen Ski-Klub Nesselwang mit 111 Mitgliedern. Zum ersten Vorsitzenden wird Siegfried Doser gewählt. Der SKN wird wieder Mitglied im Allgäuer Skiverband. 

1947 

Bereits kurz nach dem Krieg nehmen die Aktiven des SKN an 30 Wettbewerben teil. Bei den gesamt 421 Starts werden 28 erste, 22 zweite und 11 dritte Plätze erreicht. 

Beim Ski-Klub kommt das gesellige Leben nicht zu kurz. Im Bärensaal wird auf dem traditionellen Skiball getanzt. 

1948 

In der Staffel des Allgäuer Skiverbandes wird Franz Hösle Bayerischer Meister. Herbert Eberle wird Bayerischer Jugendmeister im Langlauf und in der Nordischen Kombination. 

Trotz widriger Wetterverhältnisse kann der SKN die Allgäuer Meisterschaft in der Nordischen Kombination durchführen. 

1949 

Helmut Böck wird bei den Bayerischen und der Allgäuer Jugendmeisterschaft in der Vierer-Kombination jeweils Erster. Reinhold Karg gelingt bei der Allgäuer Meisterschaft in der Nordischen Kombination ebenfalls ein Sieg. 

Die erste Allgäuer Jugend-Viererkombination (Langlauf, Slalom, Abfahrtslauf und Sprunglauf) findet in Nesselwang statt. 

Ludwig Böck, bereits 46 Jahre alt, wagt mit Sohn Helmut in Oberstaufen einen „Doppelsprung“: Hand in Hand fahren Vater und Sohn über den Bakken. 

1950 

Helmut Böck erringt den ersten Platz bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften im Spezialsprunglauf und in der Nordischen Kombination, die er auch bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft gewinnt. 

Für die Allgäuer Staffellauf-Meisterschaft stellt sich der SKN als Ausrichter erneut zur Verfügung.

1951 

Helmut Böck erringt in der Nordischen Kombination die Titel bei der Deutschen und Bayerischen Juniorenmeisterschaft, und belegt auf der DJM Rang 2 im Langlauf. Reinhold Mayr wird Bayerischer Jugend- und Deutscher Jugendvizemeister im Langlauf, sowie Dritter in der Nordischen Kombination. Die Jugendstaffel mit Herbert Eberle, Xaver Hindelang, Reinhold Mayr und Helmut Böck siegt bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft. Helmut Böck wird bester Junior bei der Allgäuer Meisterschaft im Langlauf. 

Beim Bau der Hans-Riefler-Schanze unter der Leitung von Heini Klopfer erklären sich 34 Mitglieder bereit, je eine Woche Arbeitsdienst zu leisten. Zur Einweihung der Schanze, die nunmehr Sprungweiten über 60 m zulässt, reisen die deutsche und schwedische Olympia-Auswahlmannschaft zum Training an. Damit der Ski-Klub die Reisekosten begleichen kann, wird von den zahlreichen Zuschauern ein Eintrittspreis von 1 DM kassiert, was zur Verärgerung des Publikums führt. 

1952 

Helmut Böck nimmt wie sein Vater Ludwig (1928) an Olympischen Winterspielen teil. Anlässlich seines Geburtstages darf er in Oslo beim Einmarsch der Nationen die Fahne der Deutschen Mannschaft tragen. 

Im selben Jahr erringt er den Bayerischen Meistertitel in der Nordischen Kombination. Erwin Keller wird in der gleichen Disziplin Deutscher und Bayerischer Jugendmeister. Reinhold Mayr wird im Langlauf Deutscher Jugend- Vize- und Bayerischer Jugendmeister. Er fügt noch die Allgäuer Jugendmeistertitel im Langlauf und in der Nordischen Kombination hinzu. 

Der SKN veranstaltet die Allgäuer Sprunglaufmeisterschaft. 

Der Bau einer Turnhalle macht es notwendig, dass nach vielen, vielen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit der Turnverein und der SKN getrennte Wege gehen. Beide Vereine helfen beim Hallenbau und unterstützen sich weiterhin gegenseitig. 

1953 

Reinhold Mayr gewinnt Gold bei der Deutschen Junioren- und Jugendmeisterschaft im Langlauf, sowie Helmut Böck bei den Allgäuer Meisterschaften in der gleichen Disziplin und in der Nordischen Kombination. 

Die Ära der großen Staffeln wird fortgesetzt: Franz Martin, Herbert Eberle, Xaver Hindelang und Helmut Böck (die Staffel wird auf vier Läufer reduziert) werden Allgäuer Meister. 

Wieder einmal ist der SKN Ausrichter für einen Wettkampf: die Allgäuer Jugendmeisterschaft im Aufstiegsrennen (alpin) steht auf dem Programm. 

1954 

Reinhold Mayr kann seinen Deutschen Juniorenmeister wiederholen und gewinnt den Langlauf bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft. Helmut Mühlegg wird in der Jugendklasse Deutscher Vizemeister in der Abfahrt und jeweils Dritter im Slalom und in der alpinen Kombination. Helmut Böck holt den Titel des Bayerischen Meisters in der Staffel des Allgäuer Skiverbandes und den des Allgäuer Meisters in der Nordischen Kombination, sowie Xaver Hindelang im Langlauf, und Erwin Keller die Titel der Allgäuer Juniorenmeisterschaft in den Disziplinen Nordische Kombination und Sprunglauf. 

Mit Georg Sutter, Herbert Eberle, Xaver Hindelang und Helmut Böck wird der Allgäuer Mannschaftssieg nach Hause geholt. 

In Nesselwang finden die Allgäuer Meisterschaften Langlauf und Nordische Kombination und Staffel (nordisch) statt, allerdings muss sie wegen Schneesturm abgebrochen werden. 

1955 

Helmut Böck darf sich Deutscher Meister in der Nordischen Kombination und Vizemeister im Langlauf nennen. Er wird Deutscher Meister mit der Staffel des Bayerischen Skiverbandes und Bayerischer Meister in der Nordischen Kombination und im Langlauf. Reinhold Mayr wird Bayerischer Juniorenmeister im Langlauf und Erwin Keller in der Nordischen Kombination. Die SKN-Staffel (Georg Sutter, Herbert Eberle, Xaver Hindelang, Helmut Böck) wird zum dritten Mal in Folge Allgäuer Meister, dieses Mal in Nesselwang. 

1956 

Ein weiterer Höhepunkt in der Karriere des Helmut Böck: er qualifiziert sich für seine zweiten Olympischen Winterspiele (Cortina d’Ampezzo). Er erreicht die Plätze 11, 19 und 25. 

Zusammen mit Xaver Hindelang siegt er mit der Staffel des Bayerischen Skiverbandes bei den Deutschen Meisterschaften und wird Dritter in der Nordischen Kombination. Bei der Bayerischen Juniorenmeisterschaft dominiert Erwin Keller in der Nordischen Kombination. Die Nesselwanger Staffel in gleicher Besetzung wie in den zwei Jahren zuvor gewinnt neben der Allgäuer zum ersten Mal auch die Bayerische Meisterschaft. 

Erwin Keller wird in das internationale Olympiajugendlager nach Lienz eingeladen, von wo die jungen Talente täglich nach Cortina reisen. 

Georg Sutter, Herbert Eberle und Helmut Böck gewinnen den legendären Rauschberglauf bei Ruhpolding, einen Skiwettkampf für Dreier-Mannschaften über 1300 Höhenmeter. 

Die Allgäuer und Bayerische Staffelmeisterschaften werden in bewährter Manier durchgeführt. 

1957 

Helmut Böck und Xaver Hindelang erringen den Titel bei den Bayerischen Meisterschaften mit der Allgäuer Staffel und beide zusammen die Allgäuer Meisterschaften mit ihren Mannschaftskameraden Georg Sutter und Herbert Eberle. Helmut Böck gewinnt bei der Allgäuer Meisterschaft in der Nordischen Kombination. 

Siegfried Doser löst Ludwig Böck als 2. Vorsitzenden beim Allgäuer Skiverband ab. Ludwig Böck hatte das Amt 9 Jahre inne. Er wird zum Ehrenmitglied des ASV ernannt. 

Die Allgäuer und Werdenfelser Nordische Meisterschaften werden in Nesselwang ausgetragen. Die Wertung erfolgt getrennt. 

1958 

Helmut Böck fährt zur Weltmeisterschaft nach Lahti. Nachdem er sich beim Training verletzt, muss er die Heimreise antreten. 

In der Nordischen Kombination wird Reinhold Mayr Allgäuer Meister und feiert mit Xaver Hindelang den Erfolg bei der Bayerischen mit der Allgäuer Staffel. 

Die Ära der zweiten legendären Nesselwanger Staffel geht mit einem Sieg bei der Allgäuer Meisterschaft zu Ende. Sie gewinnt 6 Mal in Folge. 

In Nesselwang werden die Sieger in der Allgäuer Nordischen Jugendmeisterschaft ermittelt. 

1959 

Eines der schwersten Ski-Rennen überhaupt gewinnen Georg Sutter und Reinhold Mayr. Es ist das Hochgebirgsskirennen um die Trofeo Parravicini in Italien. 

Gemeinsam mit Xaver Hindelang bewältigen sie den Rauschberglauf bei Ruhpolding als erste. 

Als Veranstaltung steht die Allgäuer Staffelmeisterschaft auf dem Programm. 

1960 

Ein weiterer Stern geht auf: Franz Keller erringt bei den Allgäuer Jugendmeisterschaften im Spezialspringen seinen ersten Titel und wird Zweiter bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Sprunglauf und in der Nordischen Kombination. 

1962 

Zum ersten Mal wird ein rein alpiner Titel nach Nesselwang geholt. Erich Deng wird Bayerischer und Allgäuer Jugendmeister in der Abfahrt und Kombination, sowie in den genannten Disziplinen Dritter bei der Deutschen Jugendmeisterschaft. Franz Keller holt sich den Allgäuer Jugendmeistertitel im Sprunglauf. 

1963 

In der Nordischen Kombination gewinnt Franz Keller bei den Deutschen, Bayerischen und Allgäuer Jugendmeisterschaften, bei letzterer ebenso im Langlauf und Spezialspringen. 

1963/1964 

Zweimal siegen Herbert Hindelang und Sepp Brandmeyr beim Hochgebirgsskilauf um die „Trofeo 3 Rifugi“ bei Monovi in den italienischen Seealpen. 

1964 

Franz Keller wird Deutscher und Bayerischer Juniorenmeister in der Nordischen Kombination und im Spezialspringen. Hans Keller wird Allgäuer Jugendmeister in der Nordischen Kombination. 

1965 

Herbert Hindelang hat in St. Moritz seinen ersten internationalen Biathlon Einsatz und gewinnt das Rennen. 

Bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft wiederholt Franz Keller seine Erfolge und bei der Großen Deutschen wird er 3. im Spezialspringen. In dieser Disziplin wird er Bayerischer und Allgäuer Meister in der Nordischen Kombination, im Spezialspringen und Langlauf Allgäuer Juniorenmeister. Sepp Brandmeyr läuft bei den Bayerischen Meisterschaften in der Allgäu-Staffel zum Sieg. In der Juniorenklasse holt sich Erich Deng den Allgäuer Meistertitel im Slalom, in der Abfahrt und in der alpinen Kombination. 

1966 

Franz Keller startet zum ersten Mal am Holmenkollen und wird Vizeweltmeister in der Nordischen Kombination hinter Georg Thoma. Beide sind die ersten Mitteleuropäer, die am Holmenkollen über die Skandinavier dominieren. Franz Keller springt zum Deutschen Meistertitel und bekommt den Goldenen Ski des DSV für Sprunglauf überreicht. 

Herbert Hindelang nimmt an der Biathlon-Weltmeisterschaft in Garmisch- Partenkirchen teil. 

Die Schanze wird erneuert. Die Finanzierung wird über einen Zuschuss seitens des Marktes Nesselwang in Höhe von 50.000 Mark und über Spendeneinnahmen in Höhe von 21.000 Mark erleichtert. 

1967 

8 Siege bei 8 Weltcup-Starts: Franz Keller siegt auch am Holmenkollen, worüber in zahlreichen verschiedenen renommierten deutschen Zeitungen ausführlich berichtet wird. Bei den Deutschen Meisterschaften dominiert er in der Nordischen Kombination und wird 3. im Spezialspringen, während er bei den Bayerischen und Allgäu-Werdenfelser Meisterschaften die Konkurrenz im Spezialspringen und in der Nordischen Kombination beherrscht. Nicht unerwähnt bleiben darf sein ausgezeichneter 2. Platz bei der Vierschanzentournee in Innsbruck. 

Herbert Hindelang fährt zur Biathlon-Weltmeisterschaft nach Altenberg. Junge Langläufer kommen nach. Mit Josef Rauh, Max Allgaier und Georg Martin steht der SKN bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft wieder ganz oben. Georg Martin sicherte sich den Sieg im Langlauf. 

Nicht zuletzt wegen den hervorragenden Leistungen Franz Kellers darf der Ski-Klub die Deutsche Meisterschaft in der Nordischen Kombination ausrichten. Auf der umgebauten Schanze verbessert Franz Keller den Schanzenrekord auf 81 m. 

Tanzkurs für Ski-Klub Mitglieder mit der Tanzschule Grill. 

1968 

Ein weiterer sportlicher Glanzpunkt in der Geschichte des SKN: Franz Keller kehrt mit einer Olympischen Goldmedaille (Nordische Kombination) von Grenoble nach Hause zurück. Gleichzeitig bedeutet dies den Weltmeistertitel. Er wird von den Journalisten zum Sportler des Jahres gekürt und erhält mit dem Silbernen Lorbeerblatt die höchste deutsche Sportauszeichnung. 

Auch Herbert Hindelang ist bei den Olympischen Winterspielen in Grenoble. Er ist im Biathlon nominiert. Als Bundestrainer für Langlauf fährt Georg Sutter zu den Spielen. Allen Dreien wird in Nesselwang ein überwältigender Empfang bereitet. Das ganze Allgäu ist auf den Beinen und möchte live dabei sein. Auch das Fernsehen lässt sich das Ereignis nicht entgehen. 

Unter der Federführung des Zimmermanns und ehemaligen Aktiven Herbert Eberle wird eine kleinere Schanze mit einem K-Punkt von 50 m gebaut. Die Kosten belaufen sich auf 220.000 DM. 

Auf die Deutschen Meisterschaften folgen die Nordischen Winterspiele der Deutschen Skijugend mit 262 Teilnehmern. 

1969 

Herbert Hindelang ist erneut Teilnehmer an der Biathlon-WM, die wie die Junioren-WM in Zakopane stattfindet, für die Max Allgaier qualifiziert ist. 

Georg Martin startet in der Staffel des Bayerischen Skiverbandes und läuft zum Deutschen Juniorenmeister. Bei den Bayerischen Biathlonmeisterschaften siegt Horst Feller über 20 km. Die Allgäuer Staffel, die aus den Nesselwangern Franz Keller*, Willi Kreuzer, Heinz Gebhardt und Erich Hösle besteht, wird Bayerischer Jugendmeister. Franz Betz wird Dritter bei der Deutschen und siegt bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft im Langlauf, während Erich Hösle die Schülerklasse der Allgäuer Meisterschaft in der Nordischen Kombination und im Spezialspringen gewinnt. Der SKN feiert erneut einen Sieg bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft in der Staffel, die mit Josef Rauh, W. Riefler und Franz Betz besetzt ist. Bei den Alpinen wird Michael Kögel Allgäuer Jugendmeister im Riesenslalom und erhält einen Stammplatz in der alpinen deutschen Jugendauswahl. 

Helmut Havelka schafft auf Anhieb den Aufstieg in die Leistungsklasse I im Langlauf. Mit zwölf internationalen Biathlonwettkämpfen und einem Sieg in der Lenzerheide unterstreicht Herbert Hindelang seine Leistungen. Max Allgaier siegt in der Lenzerheide als Junior mit dem besten Schießergebnis. Horst Feller hat sein stärkstes Jahr. Dies zeigen viele Erfolge bei seinen Starts über alle Langlaufdistanzen, bei Polizei- und Biathlonwettkämpfen. 

Siegfried Doser legt nach 20 Jahren die Geschicke des 1. Vorsitzenden in die Hände von Helmut Böck. 

Der Ski-Klub wagt sich an noch größere Veranstaltungen. Das 1. Internationale Nordische Kriterium wird in Nesselwang, Fischen und Breitenwang ausgetragen. Die Wettkämpfe bestehen aus Springen und 2 x Nachtlanglauf mit Springen. 

1970 

Internationale Wettkämpfe weiterhin mit Nesselwanger Beteiligung: im Biathlon sind Herbert Hindelang bei der WM und Max Allgaier bei der Junioren-WM in Östersund vertreten, Franz Keller startet in der Nordischen Kombination bei der WM in der Hohen Tatra und der Langläufer Franz Betz geht bei der Junioren-EM in Gosau in die Loipe. 

Der Titelreigen bricht nicht ab: Franz Keller wird Deutscher Meister in der Nordischen Kombination und Allgäuer Meister im Spezialspringen - Franz Betz Deutscher und Bayerischer Jugendmeister im Langlauf und Deutscher Juniorenmeister mit der Staffel des BSV - Georg Martin Bayerischer Meister mit der Staffel des ASV - Josef Rauh Allgäuer Juniorenmeister im Langlauf - die Staffel mit Max Allgaier, Franz Keller* und Josef Rauh Allgäuer Juniorenmeister - Franz Keller* Allgäuer Jugendmeister in der Nordischen Kombination und im Spezialspringen - Heinz Gebhardt Allgäuer Schülermeister in der Nordischen Kombination und Wolfgang Mayr im Langlauf; die Staffel mit Heinz Gebhardt, Hans-Georg Allgaier und Wolfgang Mayr Allgäuer Schülermeister. 

Max Allgaier gewinnt die deutschen und bayerischen Junioren-Wettbewerbe im Biathlon, Titel werden leider noch nicht vergeben. 

Die dritte große und erfolgreiche Staffel des SKN formiert sich: Herbert Hindelang, Helmut Havelka, Horst Feller und Georg Martin dominieren bei der Allgäuer Meisterschaft. 

1971 

Neben zahlreichen internationalen Einsätzen sind für Herbert Hindelang, Helmut Havelka und Max Allgaier die Biathlon-Weltmeisterschaften im finnischen Hämeelinna und für Franz Betz die Junioren-EM in Nesselwang die Höhepunkte der Saison. 

Franz Keller wird erneut Deutscher Meister in der Nordischen Kombination, Helmut Havelka im Biathlon Einzellauf über 20 km und bei den Junioren Franz Betz im Langlauf. Im Langlauf erreicht Wolfgang Mayr den 2. Platz bei der Deutschen und 1. Plätze bei den Bayerischen und Allgäuer Schülermeisterschaften. Allgäuer Meister im Langlauf wird Herbert Hindelang, bei den Jugendlichen ist Franz Keller* in der Nordischen Kombination und die SKN- Staffel mit Wolfgang Mayr, Ludwig Nawrath und Erich Hösle erfolgreich. Max Allgaier geht bei den Junioren-Wettbewerben wieder als Sieger hervor. Deutsche und Bayerische Junioren-Titel werden immer noch nicht vergeben. 

Nesselwang wird die Junioren-Europameisterschaft in den nordischen Disziplinen zugesprochen. Der Ski-Klub ist der erste in Deutschland, der die gesamte Daten- und Zeiterfassung per EDV abwickelt. Jede Nation wird persönlich eingeladen. Im Schreiben an die Jugoslawische Mannschaft steht u.a. geschrieben:„...Die Sprunganlage in Nesselwang lässt Sprünge bis zu 85 m zu und ist nicht ganz leicht zu springen.“ 

Helmut Böck wird zum 2. Vorsitzenden des ASV gewählt. 

1972 

Franz Keller und Franz Betz, gerade mal 20 Jahre alt, vertreten Deutschland bei den Olympischen Winterspielen in Sapporo. Bei den Junioren-Europameisterschaften in Tarvisio gewinnt Franz Betz die Bronzemedaille. 

Die Deutschen Meistertitel in der Nordischen Kombination gehen an Franz Keller und mit der Bayerischen Staffel an Franz Betz, der zudem bei der Bayerischen Junioren- und Allgäuer Meisterschaft im Langlauf gewinnt. Helmut Havelka wird beim 50-km Langlauf Deutscher Vizemeister. Mit der ASV-Staffel sind Helmut Havelka und Georg Martin bei der Bayerischen erfolgreich. Hubert Vogler platziert sich bei der Deutschen Schülermeisterschaft auf Rang 2 in der Nordischen Kombination und bei der Bayerischen und Allgäuer Schülermeisterschaft auf Rang 1. Im Gauvergleichsspringen und im Spezialspringen wird er ebenfalls Allgäuer Schülermeister. 

Die Ära der großen Staffeln wird fortgesetzt: Helmut Havelka, Horst Feller, Georg Martin und Franz Betz sind Allgäus beste Langläufer. Zum deutschen Staffelsieg reicht es nicht ganz. Sie werden Zweite. Roswitha Eberle durchbricht beim SKN eine männliche Domäne und holt sich als erste weibliche Aktive einen Titel: sie wird Allgäuer Schülermeisterin im Langlauf. 

1973 

Zum 5. Mal wird Franz Keller Deutscher Meister in der Nordischen Kombination und holt sich auch den bayerischen Titel, den Georg Martin und Wolfgang Mayr mit der Staffel des ASV ebenfalls erringen. Bayerischer Jugendmeister wird Erwin Heel in der Nordischen Kombination. Marlies Martin gewinnt die Bayerische und Allgäuer Juniorenmeisterschaft im Langlauf, während Hubert Vogler bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft in der Nordischen Kombination und zusammen mit Wolfgang und Armin Mayr die Staffel gewinnt. 

Franz Keller wird mit der Holmenkollen-Medaille, die nur an wenige Auserwählte vergeben wird, und Franz Betz mit dem Goldenen Ski des Deutschen Skiverbandes geehrt. 

Der Allgäuer Biathlon Stützpunkt für den Nachwuchs findet in Nesselwang seinen Platz. Herbert Hindelang, der für das Langlauftraining zuständig ist, kann Hans Zeitler jun. und Ludwig Nawrath für diese Sportart begeistern. Hans Zeitler sen. wird für das Schießtraining verpflichtet. In der Kiesgrube beim Schmalzgruber (Hausname von Alfons Allgaier) finden die ersten Schießübungen statt. 

Der Winter wird überschattet von zwei tragischen Todesfällen. Bei der Klubmeisterschaft verunglücken nur wenige Minuten hintereinander unsere Mitglieder Alfred Allgaier und Christian Kögel. Wir werden ihnen stets ein ehrendes Gedenken bewahren. 

Der Ski-Klub ist für seine Innovationsfreudigkeit bekannt und stellt sich den Anforderungen, den ersten internationalen Wettkampf im Langlauf-Sprint durchzuführen. 

1974 

Mit Franz Keller, Franz Betz und Georg Martin sind drei Nesselwanger bei den Weltmeisterschaften in Falun vertreten. 

Franz Betz erringt den deutschen Meistertitel im Skilanglauf über 30 km und in der Bayerischen Staffel mit seinem Teamkollegen Georg Martin. Beide sind auch Mitglieder der ASV-Staffel, die den bayerischen Titel ins Allgäu holen. Über den Allgäuer Staffelmeister freuen sich wiederholt Horst Feller, Helmut Havelka, Georg Martin und Franz Betz, in der Jugendklasse Erwin Heel, Ludwig Nawrath und Wolfgang Mayr, der auch die Jugendklasse im Langlauf gewinnt. Erwin Heel wird Erster in der Nordischen Kombination. 

Franz Betz erhält vom Deutschen Skiverband den Goldenen Ski für den Sieg im 30 km - Langlauf und als erfolgreichster Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft. 

1975 

Die Mannschaft des SKN erringt den größten Staffelerfolg der Vereinsgeschichte: Wolfgang Mayr, Helmut Havelka, Georg Martin und Franz Betz siegen bei der Deutschen Meisterschaft. 

Franz Betz wiederholt seinen deutschen Meistertitel im Langlauf über 30 km und in der Bayerischen Staffel. Über die 15 km bei der Deutschen Meisterschaft platziert er sich auf Rang Drei. Georg Martin läuft in der ASV-Staffel zum bayerischen Meistertitel und Wolfgang Mayr wird Bayerischer Jugendmeister im Langlauf. Franz Betz, Georg Martin, Helmut Havelka und Horst Feller lassen nicht locker und nehmen den Allgäuer Titel in der Staffel nach Nesselwang. Erwin Heel holt die Titel des Bayerischen Junioren-, Allgäuer und Allgäuer Junioren-Meisters in der Nordischen Kombination, und erkämpft sich mit den Brüdern Wolfgang und Armin Mayr das Siegerpodest bei den Allgäuer Junioren-Staffelmeisterschaften. Allgäuer Juniorenmeisterin wird Amalie Stick und Jugendmeister in der Nordischen Kombination Alois Allgaier. 

Der Goldene Ski des DSV wird zum dritten Mal an Franz Betz vergeben. 

Die Internationale Nordische Kombination für Junioren und ein weiterer Skisprint werden veranstaltet. 

1976 

Der Ski-Klub fährt nach Innsbruck, um seinen Franz Betz bei den Olympischen Winterspielen anzufeuern. 

Mit der Staffel des BSV siegt Wolfgang Mayr bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft. Im Biathlon dagegen erkämpft sich Manfred Riedl mit der bayerischen Staffel den Deutschen Schülermeistertitel. Die Schwestern Amalie und Bärbl Stick führen die Gaujugendstaffel bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften zum Sieg. Amalie Stick und Erwin Heel gewinnen bei der Bayerischen und Allgäuer Juniorenmeisterschaft, Amalie im Langlauf, Erwin in der Nordischen Kombination. Franz Betz und Amalie Stick werden Allgäuer Meister im Langlauf. Die Nesselwanger Damen treten in die Fußstapfen der legendären Herrenstaffel. Amalie und Bärbl Stick werden mit Marlies Martin Allgäuer Staffelmeister. Die Allgäuer Jugendmeisterschaften beherrschen im Langlauf Bärbl Stick und in der Nordischen Kombination Alois Allgaier, ebenso zusammen mit Armin Mayr und Hans Zeitler die Staffel. 

Der DSV beschließt, dass die traditionelle Nordische Kombination in Form eines Alpencups durchgeführt wird (entspricht dem heutigen Continental).

1977 Wolfgang Mayr hat sich für die Langlauf-Junioren-Weltmeisterschaft (30.) in St. Croix/CH qualifiziert. Er gewinnt mit seinem Partner Stoib den Karawankenlauf. 

In der Schülerklasse wird Manfred Riedl Deutscher und Bayerischer Meister im Biathlon Einzellauf und in der BSV-Biathlonstaffel Deutscher Schülermeister. Allgäuer Meistertitel gehen an Horst Feller im Langlauf und an die Staffel mit Amalie Stick, Bärbl Stick und Rosi Neuhauser; in der Jugendklasse an Hans Zeitler im Biathlon Einzellauf und an die Staffel mit Friedrich Allgaier, Hans Zeitler und Armin Mayr, sowie in der Schülerklasse an Manfred Riedl im Biathlon Einzellauf. 

Helmut Böck übergibt den Vorsitz nach ereignisreichen Jahren an Reinhold Mayr. 

Gleich drei hochkarätige Veranstaltungen halten den Ski-Klub auf Trab: es sind dies die DSV Weltmeisterschaftsausscheidung im Langlauf der Damen und Herren, der IV. Nesselwanger Skisprint und die Internationale Nordische Kombination (der SKN übernimmt Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten ab Landesgrenze). 

1978 

Bei der Deutschen Meisterschaft holt sich Wolfgang Mayr jeweils den Vizetitel im 50 km - Langlauf und mit der BSV Staffel. Bei der Deutschen Biathlonmeisterschaft holt sich Manfred Riedl in der Jugendklasse die Bronzemedaille. Bärbl Stick siegt bei der Bayerischen Juniorenmeisterschaft im Langlauf. In der Nordischen Kombination und im Spezialspringen dominiert Erwin Heel bei den Allgäuer Meisterschaften, Bruno Wank bei den Jugendlichen im Speziallanglauf. Die 1. Allgäuer Biathlonmeisterschaft gewinnt Michael Nawrath im Sprint in der Jugendklasse II. 

Nach einem anstrengenden Vorwinter reduziert der Ski-Klub sein Programm: die Allgäuer Nordische Schülermeisterschaft ist die größte Veranstaltung der Saison. 

1979 

Andreas Brandl wird in der Langlaufstaffel des Bayerischen Skiverbandes Deutscher und mit der Gaujugendstaffel Bayerischer Schülermeister. Beim Schülervergleichskampf Bayern-Jugoslawien-Südtirol-Österreich erzielt er den 7. und mit der Staffel den 3. Platz. Erwin Heel erringt erneut den Allgäuer Meistertitel in der Nordischen Kombination. 

Zwei Highlights stehen an: die Deutsche Nordische Skimeisterschaft und als Weltpremiere die Internationale Nor- dische Kombination als Mannschaftswertung. Ein Wettbewerb, der später bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen eingeführt wird. 

1980 

Reinhold Hindelang wird mit der BSV-Biathlonstaffel Zweiter bei der Deutschen Schülermeisterschaft. Georg Müller und Michael Nawrath laufen mit der ASV-Biathlonstaffel zum Bayerischen Meistertitel. Olaf Vogler gewinnt bei der Allgäuer Schülermeisterschaft die Nordische Kombination. 

Bruno Moravetz erhält den Rundfunk- und Fernsehpreis des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland, und wird als bester Sportkommentator der Olympischen Winterspiele in Lake Placid mit dem Bambi 1980 geehrt. 

Der großen Deutschen vom Vorjahr schließt sich die Deutsche Nordische Jugendmeisterschaft mit 400 Teilnehmern an. Nun schon zum sechsten Mal findet der Internationale Nesselwang-Skisprint als Mannschaftswertung statt. 

Nach 15jähriger Bundestrainer-Tätigkeit wird Georg Sutter im Deutschen Skiverband Cheftrainer für die Nordischen Skidisziplinen. 

1981 

Mit den Biathlonstaffeln des Bayerischen Skiverbandes wird Georg Müller Deutscher Junioren- und Armin Brandmeyr Deutscher Schülermeister. Im Einzellauf erreicht Armin den 3. Rang. Dritter wird auch Olaf Vogler bei der Deutschen Schülermeisterschaft in der Nordischen Kombination. Erwin Heel erringt den Allgäuer Meistertitel im Spezialspringen. Den Allgäuer Jugendmeister holt sich Andreas Brandl im Langlauf und mit seinen Teamkollegen Manfred Riedl und Horst Rascher in der Staffel. Olaf Vogler entscheidet das Gauvergleichsspringen für sich und wird Allgäuer Schülermeister in der Nordischen Kombination. Auch im alpinen Bereich stellen sich wieder Erfolge ein: Toni Weißenbach wird im Abfahrtslauf Allgäuer Jugendmeister. Die II. Nordische Kombination als Mannschaftswertung findet statt. 68 Athleten aus 14 Nationen sind am Start. Dies ist mit Abstand die größte und sportlich wertvollste Veranstaltung in Nesselwang seit der Junioren-Europameisterschaft 1971. Der SKN ist stolz auf seine Pionierarbeit und freut sich, dass die FIS den neuen Wettbewerb schon nach beiden Versuchen in das Weltmeisterschafts- und Olympiaprogramm aufgenommen hat. (WM in Oslo 1982). 

1982 

Mit der Biathlonstaffel des Bayerischen Skiverbandes wird Armin Brandmeyr Deutscher Schülermeister und Georg Müller Deutscher Vizemeister. Armin platziert sich bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Einzellauf auf Rang Drei. Mit der BSV-Staffel wird Andreas Brandl Drittplatzierter Deutscher Jugend- und mit der Gaujugendstaffel Bayerischer Jugendmeister im Langlauf. Manfred Riedl siegt bei der Allgäuer Junioren- und Armin Brandmeyr bei der Allgäuer Schülermeisterschaft im Biathlon Einzellauf. Die SKN-Staffel mit Christian Zocher, Reinhold Hindelang und Armin Brandmeyr ist bei der Allgäuer Schülermeisterschaft die schnellste. Auf gleicher Ebene gewinnt Olaf Vogler in der Nordischen Kombination und im Spezialspringen. Karin Weißenbach holt sich in der Kinderklasse III den Gesamtsieg im Tyrolia-Cup (allgäu- weite Rennserie). 

Die Alpspitzbahn stellt den Alpinen erstmals eine Trainingsstrecke zur Verfügung. 

Anstatt des traditionellen Faschingsballs findet ein lustiges Faschingstreiben am Müllerlift statt. 

1983 

Eine neue Idee wird geboren: im Kurpark wird für den Ortsteile-Sprint eine aufwändige 600-m-Runde gespurt. In Dreier-Mannschaften gehen die Teilnehmer unter Flutlicht in die Loipe. Aktive wie Zuschauer sind von der Atmosphäre begeistert. Die Sieger kommen aus dem Hörtnagel: Michael Nawrath, Ludwig Nawrath und Hubert Vogler. 

Die Riefler-Schanze wird umgebaut und entspricht wieder den neuen Welt- Cup-Anforderungen. 

Das Allgäuer Biathlon-Zentrum zieht in die Kiesgrube der Familie Heer zwischen Pfronten Kappel und Wank. 

Unter der Leitung von Bärbl Albrecht (geb. Stick) bietet der Ski-Klub als erster Verein in Nesselwang einen Aerobic-Kurs an. Viele fragen sich, ob sich diese Art von Gymnastik durchsetzen wird. 

1984 

Armin Brandmeyr wird mit der Biathlonstaffel des BSV Deutscher Jugendmeister und im Einzellauf holt er Silber. Armin startet auch in der BSV Staffel bei der Deutschen Meisterschaft für Junioren und gewinnt Bronze. Die bayerische Biathlon-Schülerstaffel mit Hubert Hindelang freut sich über den deutschen Vizetitel. Zum letzten Mal gewinnt Erwin Heel die Allgäuer Meisterschaft in der Nordischen Kombination. Gleich zwei „Alpine“ holen sich bei den Allgäuer Meisterschaften Titel: Toni Weißenbach bei den Jugendlichen im Riesenslalom und Karin Weißenbach als 12-jährige bei den gesamten Schülerinnen im Slalom. Karin gewinnt ebenfalls den Slalom beim international besetzten Jugendcup in Oberstdorf und holt sich den Sieg in der Kunert-Cup (vormals Tyrolia-Cup)-Gesamtwertung. 

In Sydney/Australien entscheidet die FIS, dass Nesselwang eine der ersten zehn Weltcupveranstaltungen der Skigeschichte erhält. Während der IV. Internationalen Nordischen Kombination um den Nesselwanger Schneestern sollen bereits Weltcup-Punkte vergeben werden. 

Die deutsche Nachwuchs-Elite der Biathleten steht in Nesselwang bei der Bayerischen Meisterschaft am Start. 

Zum ersten Mal begeben sich die besten Schulen aus Bayern mit 268 Aktiven in die Loipe. „Jugend trainiert für Olympia“ wird fester Bestandteil im Terminkalender. 

Zum zweiten Mal findet der Ortsteile-Sprint statt. Die Hörtnagler schaffen das Double. 

Das neue Start- und Zielhaus an der Riese wird mit helfenden Händen der Harmoniemusik fertig gestellt. Sie erhält im Gegenzug den freigewordenen Raum im Feuerwehrhaus. 

1985 

Olaf Vogler holt sich vier Titel: Deutscher, Bayerischer und Allgäuer Jugendmeister, sowie allgemeiner Allgäuer Meister im Spezialspringen. Armin Brandmeyr wird jeweils Deutscher Jugendmeister im Biathlon Einzellauf und mit der Bayernstaffel. Die BSV-Biathlonstaffel mit Reinhold Hindelang wird bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft Dritter. Hubert Hindelang setzt sich bei den Bundesskispielen (im Jahr 1985 der Deutschen Meisterschaft gleichzusetzen) in der bayerischen Biathlonstaffel gegen die Mitbewerber durch. Bei den Allgäuer Schülermeisterschaften hat Karin Weißenbach im Riesenslalom die schnellste Zeit. Karin gewinnt ebenfalls die Gesamtwertung des Kunert-Cups. 

Im DSV-Kader sind mit Olaf Vogler (B), Armin Brandmeyr (C), Hubert Hindelang (D) und Birgit Weißenbach (D) vier Athleten des SKN vertreten. 

Der Ski-Klub hat sich im internationalen Skizirkus als zuverlässiger Veranstalter etabliert. Der Alpencup in der Nordischen Kombination und Spezialsprunglauf, sowie die Bayerischen Behördenskimeisterschaften mit über 400 Teilnehmern stehen an. 

Der Ortsteile-Sprint muss bei – 20°C ausfallen und wird aufgrund der außerordentlich aufwendigen Vorbereitungen nie mehr stattfinden. 

Stolze 75 Jahre SKN werden gebührend gefeiert. 

1986 

Olaf Vogler siegt bei den Allgäuer Meisterschaften im Spezialspringen, während sich Walter Fricke den Allgäuer Biathlon-Schülermeistertitel im Einzel und im Sprint holt. Karin Weißenbach darf zu den Schüler-Weltmeisterschaften, genannt Topolino-Cup (SL 19. / RS 24.). 

Dem Turnus gemäß findet der Weltcup in der Nordischen Kombination mit Mannschaftswertung statt. Zum ersten Mal ist der Markt Nesselwang Veranstaltungsort für das Langlauf-Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. Deutschlands beste Schulen beziehen das „Olympische Dorf“ in der Ferienanlage Reichenbach. 

Die Biathleten ziehen von der Kiesgrube Heer nach Gschwend. Die 5 Bahnen á 50 m können ab Sommer 1987 genutzt werden. Die Anlage dient bis zum Bau des Trendsportzentrums Allgäu allen Biathleten des Allgäuer Skiverbandes als Trainingszentrum. 

1987 

Mit der Gaustaffel wird Hubert Burkhardt Bayerischer Schülermeister im Langlauf. Karin Weißenbach gewinnt die Allgäuer Schülermeisterschaft im Riesenslalom und wiederholt den Gewinn der Gesamtwertung im Kunert-Cup. Karin empfiehlt sich für den Jugendnationalkader. 

Die Deutsche Skibobmeisterschaft findet in Nesselwang optimale Voraussetzungen. Dem Forstbiathlon-Wettkampf stellen sich Zollbeamte und Forstbeamte aus ganz Bayern. 

1988 

Walter Fricke holt mit seinem Biathlon-Staffelsieg bei den Deutschen Jugendmeisterschaften den 300. Meistertitel nach Nesselwang, den die Aktiven des Klubs bei Allgäuer, Bayerischen und Deutschen Skimeisterschaften errungen haben. Hubert Hindelang erreicht im gleichen Wettkampf den 3. Rang. Olaf Vogler springt mit Bestnoten zum Allgäuer Meister. Allgäuer Jugendstaffelmeister werden Walter Fricke, Hubert Burkhardt und Hubert Hindelang. Der III. Weltcup in der Nordischen Kombination muss wegen Schneemangels nach St. Moritz verlegt werden, wo den Siegern der Nesselwanger Schneestern überreicht 1989 

Im Biathlon Einzellauf wird Walter Fricke bei der Deutschen Jugendmeisterschaft Dritter. Karin Weißenbach setzt den Reigen fort. Sie wird als Jugendliche allgemeine Allgäuer Meisterin im Super G. Die SKN-Staffel mit Florian Böck, Hubert Burkhardt und Walter Fricke siegt bei der Allgäuer Jugendmeisterschaft. 

Mit Fall der Mauer erhalten die alten Bundesländer nur noch im Wechsel mit anderen mitteleuropäischen Ländern eine Weltcupveranstaltung in der Nordischen Kombination. Sie bleibt aufgrund der größeren Verdienste Schonach vorbehalten. 

Hubert Hindelang wird für seine Leistungen belohnt. Er erhält einen Startplatz beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding. 

Die Bayerische Biathlonmeisterschaft mit Ausscheidung für die Weltmeisterschaften findet statt. Die bedeutendste Veranstaltung ist das Bundesfinale Langlauf im Rahmen „Jugend trainiert für Olympia“. 

Der Trainingsbetrieb in der neuen Alpspitzhalle wird aufgenommen und bereichert das Angebot für Jung und Alt. 

1990 

Hubert Burkhardt wird Bayerischer Jugendmeister im Biathlon Einzellauf und erreicht die DSV C-Kaderkriterien. Dubiose Trainer-Entscheide jedoch berücksichtigen Hubert nicht für den Kader. 

Aufgrund eines außerordentlich schneearmen Winters müssen zahlreiche Wettkämpfe abgesagt werden. Die Bayerische Polizeimeisterschaften werden nach Rohrmoos verlegt. 

1991 

Die Allgäuer Schülermeisterschaft im Super G und die Bayerische Behördenmeisterschaft werden durchgeführt. 

Die Bayerische Biathlon Schüler- und Jugendmeisterschaft und die Bundesskispiele Nordisch gibt der SKN an den Bayerischen Skiverband zurück. Grund dafür ist eine Entscheidung der Trainer über Hubert Burkhardt, die der SKN nicht akzeptieren kann. 

1992 

Peter Lipp wird Allgäuer Schülermeister im Super G. 

„Jugend trainiert für Olympia“: gleich zwei Großveranstaltungen jeweils über mehrere Tage meistern der Ski-Klub und der Markt Nesselwang mit Bravour. Zuerst sind die besten bayerischen Schulen im alpinen Bereich zu Besuch, dann später die besten deutschen Schulen im nordischen Bereich. Während das Landesfinale gerade noch in Nesselwang stattfinden kann, muss wegen Schneemangels das Bundesfinale mit über 400 Teilnehmern nach Nesselwängle ausweichen. 

Durch einen tragischen Skiunfall verliert der Ski-Klub die neunjährige Nachwuchsläuferin Anja Erhart. Der Ski-Klub trauert mit ihrer Familie. 

1993 

Nach 16 Jahren übernimmt Gerhard Fricke den Vorsitz von Reinhold Mayr. 

19 Mannschaften à 2 Mann aus 10 Nationen messen sich in der Nordischen Kombination (Sprint) im Rahmen eines Europa-Cups. Zahlreiche Besucher säumen den Schanzenauslauf am Nachmittag und die Loipe im Skistadion, die am Abend mit Flutlicht ausgeleuchtet ist. Erstmals wird im August ein Sommerbiathlon ausgerichtet. In der Chronik des Weltskiverbandes wird das Wirken des SKN verewigt. 

1994 

Wieder steht in der Nordischen Kombination ein Europa-Cup, der ab sofort Welt-Cup B genannt wird, an. Starker Föhneinfall zwingt den SKN zur Verlegung nach Hinterzarten. Im Herbst erfolgt eine Wiederholung des Sommerbiathlons. Dieses Mal darf die Jugend mit Kleinkaliber schießen. 

1995 

Bei den Bayerischen Juniorenmeisterschaften siegt Michael Greis im Biathlon Einzellauf. Bernhard Martin wird in der Freien Technik Allgäuer Jugendmeister, sein jüngerer Bruder Edmund Allgäuer Schülermeister. Bei den Bundesskispielen im Biathlon (Einzel und Sprint) sind in Nesselwang Athleten aus ganz Deutschland vertreten. Wie im Vorjahr kann der Continental-Cup (wie der Welt-Cup B nun heißt) nicht stattfinden. Regen und Wärmeeinbruch lassen den Schnee wegschmelzen. Für das Bundesfinale für „Jugend trainiert für Olympia“ wird der Ausweichort Nesselwängle gewählt. Über 600 Schüler und Athleten zuzüglich 80 Offizielle und Prominente finden Quartier in Nesselwang. Zum ersten Mal findet parallel zu den Langläufen Judo als Demonstrationswettbewerb in der Alpspitzhalle statt. 120 Schüler und Betreuer zeigen ihr Können. 

Magnus Lipp wird 2. Vorsitzender beim ASV. 

1996 

In der Langlaufstaffel beim Ländervergleich Bayern – Tirol – Südtirol siegt Bernhard Martin für das bayerische Bundesland und im Einzel wird er Dritter. Er gewinnt auch die Allgäuer Jugendmeisterschaft in der Klassischen Technik. Edmund und Bernhard Martin, sowie Martin Möst gewinnen in ihren Altersklassen den Allgäu-Cup 1995/96. 

Wieder nehmen Bayerische Biathleten am 3. Sommerbiathlon teil und im Januar kämpfen die Jugend und Junioren in Nesselwang um den bayerischen Meistertitel. Leider muss zum dritten Mal hintereinander der Continental- Cup in der Nordischen Kombination wegen Schneemangels ausfallen. Auch eine künstliche Beschneiung verhindert die Abgabe des Wettkampfes nicht. Beste Voraussetzungen herrschen dann bei der Bayerischen Behördenmeisterschaft. 

Eine Snowboard - Abteilung wird gegründet. 

Dank Peter Heel formiert sich in Nesselwang wieder eine kleine Gruppe Skispringer. In Eigenregie baut und pflegt Peter Heel die Schanze an „Ott’s Halde“, die zu guter Letzt mit einem Flutlichtstrahler bestückt wird. 

Erstmals organisiert der Ski-Klub eine Silvester-Party unterhalb des Skilifts. Unter freiem Himmel feiern Gäste und Einheimische ins Neue Jahr hinein. 

1997 

Michael Greis wird im Biathlon Einzellauf Dritter bei der Deutschen Meisterschaft. Martin Möst, Edmund Martin und Bernhard Martin siegen bei der Allgäuer Jugend-Staffelmeisterschaft. Edmund und Bernhard gewinnen wieder in ihrer Altersklasse den Allgäu-Cup 1996/97. 

Gerhard Fricke gibt sein Amt als 1. Vorsitzender an Karl Schmid ab. 

Die Bayerischen Schülermeisterschaften im Biathlon werden zu einem großen Erfolg, der Schülercup dagegen wird wegen zu geringer Beteiligung vom BSV abgesagt. In Zusammenarbeit mit dem Turnverein wird der Deutsche Wintervierkampf in den Disziplinen Riesentorlauf und Langlauf durchgeführt. 

1998 

Bernhard Martin hat mit der Allgäuer Langlaufstaffel bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft die Nase vorn. Die Allgäu-Cup Gesamtwertung 1997/98 gewinnt Edmund Martin in seiner Altersklasse. 

Wegen schlechter Schneelage müssen fast alle Veranstaltungen außerorts durchgeführt und das Springen im Rahmen des Welt-Cup B sogar an Reit im Winkl abgegeben werden. 

1999 

Der SKN kann sich über zwei Goldmedaillen freuen: den Weltmeistertitel gewinnt Horst Feller mit der Senioren-Staffel im Langlauf und Michael Greis wird Europameister mit der deutschen Biathlonstaffel. 

Trotz des schneereichen Winters fällt der Welt-Cup B strömendem Regen zum Opfer. Die Veranstaltung wird an den SC Partenkirchen vergeben, der um die Mithilfe der SKN-Mitglieder bittet. Zwei Wochen später kann unter besten Bedingungen das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ stattfinden. 

2000 

Michael Greis holt mit der Staffel den Deutschen Biathlon-Titel nach Bayern und wird Bayerischer Meister im Einzellauf und Massenstart. Martin Hindelang erringt bei der Deutschen Jugendmeisterschaft den 2. Rang im Biathlon Sprint. 

Das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ ist wieder Gast in Nesselwang. 

2001 

Mit zahlreichen Top 5 Platzierungen im Europa-Cup schafft Michael Greis den Sprung in den A-Kader des Deutschen Biathlonverbandes. Er beendet die Saison mit dem 2. Rang in der Europa-Cup Gesamtwertung, nachdem er bei den Europameisterschaften den Staffeltitel holt. Den Deutschen Seniorenmeistertitel im Langlauf erringt Horst Feller in der Freien Technik und mit der Staffel. Er sichert sich bei der Senioren-WM in Maria Zell die Plätze 2, 7 und 13. 

Der SKN ist laufend Ausrichter für Veranstaltungen in verschiedenen Skisportarten, z. B. treffen sich Alpine zum Bezirksfinale und schon vierzehn Tage später zum Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. Auf den Langlauf- und alpinen Skier eifern die Bayerischen Behörden den Profis nach. 

Der Alpspitzhang wird „verkabelt“, die Arbeit der Zeitnehmer somit erleichert. Kurz vor Weihnachten wird unter Flutlicht ein Parallelslalom am „Knebel“ durchgeführt. 

2002 

Die zu den Olympischen Winterspielen nach Salt Lake City entsandte Biathlon-Mannschaft wird durch Michael Greis komplettiert. Er wird im Sprint (Rang 15) und in der Verfolgung (Rang 16) eingesetzt. Matthias Kögel ist Allgäuer Schülermeister im Slalom. Bernhard und Edmund Martin entdecken die Liebe zum Bogenbiathlon. Ihre Erfolge verhelfen beiden zu Weltcup Einsätzen. Im Langlaufsprint wird Edmund Martin Allgäuer Juniorenmeister. 

Der Bayerische Schülercup im Biathlon und die Deutsche Skibob-Meisterschaft werden angenommen. Der Weltcup Skibob muss mangels Schnees abgesagt werden. 

Um die olympischen Einsätze von Michi Greis gemeinschaftlich erleben zu können, werden zwei Mal Großbildleinwände aufgestellt. Der Jubel beim Empfang von Michael Greis ist groß. 

2003 

Michael Greis schießt und läuft bei den Deutschen Meisterschaften im Sprint, Massenstart und mit der Staffel zu Gold. Er ist Teilnehmer an der WM in Khanty-Mansiynsk/RUS (29. im Sprint). Zusammen mit Martina Glagow siegt er bei der World-Team Challenge in der Schalke Arena. 

Edmund Martin gewinnt seine ersten Weltcups im Bogenbiathlon bei den Junioren und schlussendlich die Gesamtweltcup Wertung. Edmund und Bernhard Martin haben sich für die WM im Bogenbiathlon qualifiziert (Edmund 2x4./5./6. und Bernhard 13./19./25.). 

Eva Huber darf zum 3-Länder-Biathlonvergleich ins Martelltal, wo sie im Sprint den 2. Rang erreicht. Auch Maria Erhart ist international unterwegs. Sie wird zum Jugendcup in Saas-Fee (RS 3.) eingeladen. Beim Kids-Cup Finale, zu dem die besten Schüler Deutschlands unter 10 Jahren angereist sind, holt sich Maria in ihrem Jahrgang den Sieg. Sie gewinnt auch die allgäuweite Rennserie Creaton. 

Ausgiebige Schneefälle garantieren die Durchführung aller geplanten Wettkämpfe. Der Skibob-Weltcup, bei dessen Slalom aufgrund der speziellen Fahrweise ca. 50 Torstangen zu Bruch gehen, findet am Kronenhang eine bestens präparierte Piste vor. An der Mittelstation starten die Schüler zur Allgäuer Meisterschaft im Super G. Das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Langlauf und der Nachtsprint in Nesselwängle reihen sich in den Kalender ein. 

2004 

WM-Gold in Oberhof für Michael Greis mit der Staffel. Er ist nun ganz oben angekommen. Michael holt sich auch den deutschen Meistertitel in der Verfolgung und mit der BSV-Staffel. 

Der SKN hat sich wieder was vorgenommen. Eine große Herausforderung stellt wie immer das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Langlauf und Judo dar. Der Skibob-Weltcup in Nesselwang ist ein weiterer Wettbewerb im Programm. Zudem werden die Zeitnehmer des SKN in Pfronten bei den Gehörlosen-Meisterschaften und in Unterjoch im Rahmen des Ski-Trails „Allgäuer Latschenkiefer Langlauf“ (Nachtsprint) eingesetzt. 

2005 

Bei der Biathlon-WM in Hochfilzen gibt es für Michael Greis Silber im Einzel und Bronze in der Mixed-Staffel. Michael feiert seinen ersten Weltcup-Sieg und die kleine Kristallkugel in der Einzellauf Disziplinwertung. Bei der Deutschen holt er sich den Titel im Einzellauf und mit der Staffel. Edmund und Bernhard Martin starten bei der Bogenbiathlon-WM. Im Massenstart und in der Verfolgung erringt Edmund die Bronze-Medaille. 

Maria Erhart siegt bei der Deutschen Schülermeisterschaft in der Schülerklasse S 12 im Slalom, wird Zweite im Riesentorlauf und Allgäuer Schülermeisterin im Slalom. Die Meckatzer-Gesamtwertung geht auch an Maria. Zwei Mal misst sie sich auf internationaler Ebene: bei den Schüler-Weltmeisterschaften Topolino-Cup (SL 10.) und Jugendcup in Schruns ( SL und RS 2.). Noch nie zuvor sind so viele Alpine des SKN so erfolgreich: sie erreichen in der Meckatzer Mannschaftswertung (11 bis 14 Jahre) den 2. Platz und in der Creaton Mannschaftswertung (7 bis 10 Jahre) den 3. Platz. Beides sind allgäuweite Rennserien. 

Karin Weißenbach ist Mitglied im Demoteam des Deutschen Skilehrerverbandes und wird Vizeweltmeisterin im Demomannschaftswettbewerb und holt sich im Einzel die Bronzemedaille im Carving-Slalom. 

Mit Fackelzug und unter begeisterter Anteilnahme der Nesselwanger Bevölkerung wird Michael Greis empfangen. 

Trendsportzentrum Allgäu im Oktober: drei Monate nach dem Spatenstich werden zahlreiche Vertreter aus Politik und Sport, sowie der deutsche Biathlon-Bundestrainer Frank Ullrich mit Michael Greis und seinen Kaderkollegen zum Botschafter-Tag begrüßt. 

2006 

Es ist das Jahr des Michael Greis. Mit drei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Turin in den Disziplinen Einzel, Massenstart und Staffel ist er der erfolgreichste deutsche Wintersportler überhaupt. Seine sportlichen Leistungen finden Anerkennung bei den Wahlen zu Europas Sportler des Jahres Platz 3, zum „Winterstar 2006“, zum „Sportler des Jahres“ und in zahlreichen Einladungen im Fernsehen. Unter anderem ist er Gast bei Thomas Gottschalk in „Wetten, dass...?“ Er wird Deutscher Meister im Einzel und in der Staffel und gewinnt erneut die Disziplinenwertung Einzellauf im Weltcup. 

Philipp Nawrath steht bei den Schülern 13 im Bayerncup an der Spitze der Gesamtwertung, Sven Hirschner bei den Schülern 12. Maria Erhart wird erneut zu internationalen Bewerben eingeladen. Sie fährt nach Skofia Loka und zum 3-Länder-Vergleich Bayern-Tirol-Südtirol in Schruns, wo sie im SL 2. wird. 

Neben dem Nachtsprint in Nesselwängle (Allgäuer Latschenkiefer Lauf) und Landesfinale im Langlauf „Jugend trainiert für Olympia“ findet ein zwei- tägiger Skibob-Weltcup statt. 

Ein unvergessliches Erlebnis ist der Empfang „unseres“ Gold-Michi in Nesselwang. Unmengen Neuschnee verhindert leider die Anfahrt vieler Fans. 

Die Rollerbahn mit Schießanlage wird am 8. Oktober unter der Anteilnahme politischer und sportlicher Prominenz und der Bevölkerung offiziell eingeweiht. Staatsminister Josef Miller vollzieht an diesem Tag den Spatenstich für das neue Funktionsgebäude.

2007 

Michael Greis bleibt seiner Favoritenrolle gerecht. Bei der Biathlon-Weltmeisterschaft erringt er alle drei Farben des Edelmetalls: Gold im Massenstart, Silber im Einzel und Bronze in der Staffel. In diesem Jahr ist er der weltbeste Biathlet. Er gewinnt die Weltcup-Gesamtwertung, sowie die Gesamtwertung im Sprint. 

Maria Erhart wird Deutsche Schülermeisterin im Slalom, Allgäuer Schülermeisterin im Slalom, sowie im Riesentorlauf. Ebenso geht die Gesamtwertung des Deutschen Schülercups an Maria. Ann-Kathrin Breuning erreicht bei der Deutschen Schülermeisterschaft den 3. Platz im Riesentorlauf. Beide Mädchen empfehlen sich für den DSV-Kader. Regina Mühlegg wird mit der Bayerischen Biathlonstaffel 2. bei der Deutschen Schülermeisterschaft. Philipp Nawrath siegt bei der Bayerischen Schülermeisterschaft im Biathlon Einzellauf. 

Gleich drei Mädchen aus dem Klub sind zu internationalen Rennen eingeladen. Maria Erhart fährt zum Topolino-Cup (SL 5.), Ann-Kathrin Breuning nach Abetone und mit Ricarda Meindl zum Jugendcup nach Courchevel (Ricarda SL 1. und Ann-Kathrin RS 1.). Während beim 3-Länder-Vergleich Ricarda (RS 5./SL 6.) und Ann-Kathrin (RS 1./SL 4.) starten und nach vielen Jahren die Mannschaftstrophäe wieder nach Bayern holen, fliegt Maria Erhart nach Whistler/ Kanada, wo sich die besten Schüler der Welt treffen (SL 6./ RS 8. / SG 11.). 

Sven Hirschner steht in der Biathlon-Schülerklasse 13 bei der Gesamtwertung im Deutschen Schülercup und in der Bayernwertung ganz oben. Die Creaton Cup Gesamtwertung bei den Schülern 10 gewinnt Alexander Wittwer. 

Aufgrund hervorragender Nachwuchsarbeit – gemessen an den Leistungen der Athleten – wird der SKN im Bereich Biathlon vom BSV mit dem 1. Platz plus Preisgeld und im Bereich Alpin mit dem 6. Platz in Bayern gewürdigt. 

Drei alpine Wettbewerbe werden dank des Alpinen Trainingszentrum (ATA) in Oberjoch durchgeführt. Weitere Veranstaltungen müssen wegen des schneearmen Winters abgesagt werden. 

Die Patenschaft mit dem Logistikbataillon der Bundeswehr Füssen wird öffentlich besiegelt. 

Das Bataillon steht dem SKN mit Gerätschaften und seinen Männern immer wieder hilfreich zur Seite.

Nach über 7000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden wird Mitte Juni mit einem Festakt das Trendsportzentrum eröffnet. 

2008 

Michael Greis sammelt weitere WM-Medaillen in Östersund. In der Mixed- Staffel holt er Gold und Bronze mit der Staffel. Neun Podestplätze mit 4 Siegen im Welt-Cup machen unter dem Strich den 4. Platz in der Weltcup- Gesamtwertung aus. Bei den Polizeimeisterschaften erringt Bernhard Martin den Deutschen und Bayerischen Biathlon-Titel mit der Pistole und den Bayerischen Titel im Langlauf. Die Gesamtwertung Bayerncup geht an zwei Nesselwanger Biathleten. Philipp Nawrath siegt bei den Schülern 15 und Lena Buhler bei Schülerinnen 13. Beim Drei-Länder-Vergleich im Sprint wird Lena erste. Philipp wird Zweiter mit der BSV-Staffel bei den Deutschen Schülermeisterschaften und gewinnt den Bayerischen Schülermeistertitel im Sprint. 

2009

Auch in diesem Jahr steigt Michael Greis bei der Biathlonweltmeisterschaft aufs Treppchen. Mit der Mixed-Staffel und mit der Staffel erreicht er jeweils den 3. Rang. Der Gewinn der Disziplinenwertung Einzellauf und der 4. Platz in der Gesamtwertung komplettieren seine Erfolge. Bernhard Martin freut sich über den Titel und zwei 2. Plätze bei den Polizei-Europameisterschaften Biathlon mit Pistole. 

Ann-Kathrin Breuning und Maria Erhart (SL 5.) werden vom Deutschen Sportbund zu den Eyofs (Europäische Jugendolympiade) nach Polen nominiert. Bei den Deutschen Meisterschaften wird Maria Erhart in der Jugend 16 Meis- terin im RS, wird 2. in der SuperCombi und 3. im SG. In den gleichen Rennen wird Ann-Kathrin Breuning 2. im SL und 3. im RS. Bei der Bayerischen Meisterschaft holt sich Ann-Kathrin im RS den J 16 - Titel. Isabel Wittwer wird in der ASV-Mannschaft 2. bei der Deutschen Schülermeisterschaft und holt sich den Allgäuer Schülermeistertitel im Riesentorlauf. Im Biathlon Einzellauf erringt Franziska Hipp den 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft in der Klas- se J 16 und wird Bayerische J 16 - Meisterin in der gleichen Disziplin. 

Eine Behindertensportabteilung wird gegründet. Das Trendsportzentrum wird den Bedürfnissen der Sportler mit Handicap gerecht. So kann die Internationale Deutsche Meisterschaft der Behinderten Nordisch und Biathlon auf der Anlage durchgeführt werden. Ein Deutscher Schülercup Biathlon schließt sich an. Der Höhepunkt der Saison ist das Bundesfinale der Schulen im Langlauf und Judo im Rahmen „Jugend trainiert für Olympia“. 

Eine Stelle für ein „Freiwilliges soziales Jahr“ wird eingerichtet. 

2010 

Michael Greis fährt zu seinen dritten Olympischen Winterspielen (Vancouver), bei denen er in den Disziplinen Verfolgung, Staffel und Mixed- Staffel jeweils den 5. Rang erreicht. Michael ist auch in diesem Winter der beste deutsche Biathlet. Der SKN hat bis heute sage und schreibe 10 Olympia-Berufungen zu verzeichnen. Bei den anschließenden Paralympics werden die vom Nesselwanger Bundestrainer Manfred Rauscher erwarteten Erfolge mit über 8 Medaillen weit übertroffen. 

Michael Greis wird Deutscher Meister in der Staffel und der Mixed-Staffel, sowie Vizemeister im Massenstart. 

Die ersten FIS-Siege von Maria Erhart und Ann-Kathrin Breuning stellen sich ein. Ann-Kathrin sichert sich bei der Deutschen Jugendmeisterschaft den 2. Platz im SL und Maria den 1. Platz bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft im RS. Philipp Nawrath wird Deutscher Jugend 17 Vizemeister im Biathlon Einzellauf und Lena Buhler mit der BSV-Staffel 3. bei der Deutschen Schülermeisterschaft. Der Langläufer Julian Dorille (Schüler 13) gewinnt die Allgäuer- Minitournee. 

Die offenen Bayerischen Meisterschaften der Landespolizei, zu der auch Teilnehmer aus Baden-Württemberg und Thüringen angereist sind, ermitteln im Langlauf und in Alpin ihre Sieger. Die Bayerischen Behörden machen es ihnen gleich. Zusammen mit dem SC Isny wird die Internationale Deutsche Behindertenmeisterschaft veranstaltet. 

Am 23. Oktober dürfen wir die Mitglieder Richard Erhart, Johann Möst und Friedrich Ostheimer für über 80 Jahre Zugehörigkeit ehren. Wir, der Ski-Klub, bedanken uns für die langjährige Treue und wünschen ihnen beste Gesundheit. 

29. Dezember 2010

Für den SKN beginnt das nächste Jahrhundert - die Erfolge, die Freude am Skisport und der Zusammenhalt im Verein sind ungebrochen und lebendig. 

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